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Vetschau (ddp-lbg) Die im Internethorst in Vetschau tot
aufgefunden Storchenküken fielen einer Schimmelpilzinfektion zum
Opfer. Das geht aus einer Untersuchung der toten Tiere an der Freien
Universität Berlin hervor, wie ein Sprecher des NABU-Kreisverbandes
Calau am Mittwoch mitteilte. Den Angaben zufolge ziehen sich die
Störche die Infektion mit dem Eintragen von Nistmaterial in den Horst
zu.
Nicht nur das Storchennest Vetschau sei von der
Schimmelpilzinfektion betroffen, hieß es weiter Untersuchungen
hätten ergeben, dass noch weitere Horste in der Niederlausitz
Kükenverluste zu verzeichnen hätten, die auf die Infektion
zurückzuführen
sei. Handlungsmöglichkeiten gebe es nur wenige, da
Schimmelpilze überall in der Natur vorkämen, betonte der
NABU-Sprecher. Entscheidend für den Ausbruch der Krankheit seien die
Höhe der Konzentration und der Pilzstamm.
Zuvor hatte die Naturschutzorganisation mitgeteilt, dass in diesem
Jahr nicht mehr mit Storchennachwuchs im Vetschauer Horst zu rechnen
sei Das Verhalten der Altstörche Cico und Luna lasse darauf
schließen, dass es keinen weiteren Nachwuchs gebe. Sie fütterten
nicht und verließen zudem zeitweise den Horst. Den Brutplatz würden
die Störche nun gegen Fremdstörche verteidigen. Zudem hätten die
beiden sich ein sogenanntes Spielnest gebaut, das der Paarbindung und
dem Erhalt des Nestbaubetriebes diene. Der Zeitpunkt dafür sei
allerdings früh und wahrscheinlich auf den Verlust der Jungen
zurückzuführen, betonte der Sprecher.
(ddp)
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