Shenzhen 01.07.2009 (www.emfis.com [Link 1]) Mit der Guilin Sanjin Pharmaceutical, Chinas größter Hersteller von Kräuterpastillen, steht dass erste Unternehmen nach einer 9 monatigen Zwangspause für seinen Gang an die chinesische Börse in den Startlöchern.
Das das wahrscheinlich ein voller Erfolg werden dürfte, dass zeigt das große Interesse, vor allem durch Kleinanleger, so Cai Junyi von Shanghai Securities.
Schon jetzt sollen die zu Zeichnung angebotenen Aktien 584 fach Überzeichnet sein, dass berichtet Bloomberg.
Entgegen anfänglicher Spekulationen, dass das Unternehmen 634 Millionen Yuan einsammeln will, wurde
dieses inzwischen auf 910,8 Mio. Yuan (133 Mio. USD) angehoben. Die aus dem Südwesten Chinas kommende Guilin wird insgesamt 46 Millionen Aktien, oder 10,1 Prozent, für 19,80 Yuan pro Shares platzieren, so die Mitteilung der Shenzhen Stock Exchange. Das Unternehmen plant die Einnahmen zur Modernisierung von Produktionseinrichtungen für pflanzliche Arzneimittel einzusetzen. Des Weiteren soll ein Lager- und Logistik-Zentrum entstehen.
Guilin erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Gewinn von 273,7 Millionen Yuan gegenüber 249,2 Mio. Yuan im Jahr zuvor.
Das IPO von Guilin Sanjin stellt offensichtlich den Startschuss für eine ganze Reihe von Börsengängen dar. Seit September 2008 hat die China Securities Regulatory Commission mit Rücksicht auf die schwache Marktentwicklung keine neuen Listings mehr erlaubt. Seitdem befinden sich die IPO-Anträge von 32 Unternehmen in die Warteschleife, deren Börsengänge grundsätzlich genehmigt, aber noch nicht freigegeben worden sind.
Beobachter gehen davon aus, dass die chinesische Börsenaufsicht zunächst einige kleinere IPOs erlauben wird, um die Aufnahmefähigkeit des Marktes zu testen. Die nächsten IPO-Kandidaten seien demnach der Kabelhersteller Zhejiang Wanma und das Pharmaunternehmen Shenzhen Salubris. Beide Unternehmen wollen Insidern zufolge weniger als 650 Millionen Yuan einsammeln.
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