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Berlin (ddp.djn). Auf der Wunschliste vieler Autofahrer stehen
mobile Navigationssysteme ganz oben, und insbesondere zur Urlaubszeit
wird sich ihrer gern bedient. Viel verkehrt machen kann man beim Kauf
eines «Navis» wohl nicht. Die Stiftung Warentest in Berlin berichtet
in der jüngsten Ausgabe des Verbrauchermagazins «test», fast alle
Navigationsgeräte zwischen 200 und 800 Euro arbeiteten «gut».
In der Gesamtwertung bekamen 7 der 13 getesteten
Navigationssysteme die Note «gut». Der mit einem Preis von 800 Euro
teuerste Navigator mit umfangreicher Reiseführerfunktion
gehörte
hingegen zu den sechs Geräten die nur «befriedigend» getestet wurden.
Der ausführliche Bericht findet sich in der Juli-Ausgabe der
Zeitschrift «test» und im Internet (test.de).
Beliebte Reiseländer wie Spanien, Frankreich, Großbritannien und
Italien waren beim mitgelieferten Kartenmaterial der getesteten
Geräte immer dabei, lobten die Verbraucherschützer. Unterschiede im
Vergleichstest der Stiftung Warentest gab es aber bei den
Zusatzfunktionen, dem weiteren Kartenmaterial und der Handhabung.
Meist sei sämtliches Kartenmaterial vorinstalliert: Bei den
Geräten von Falk und Medion (Xetra: 660500 - Nachrichten) hingegen würden einzelne Länder nur auf
DVD geliefert. Beim Navigationsgerät von Blaupunkt müssten sogar 20
Länder nachinstalliert werden, wenn man dorthin reisen möchte. Staus
könnten dank dem Stauwarnsystem TMP (Traffic Message Channel)
umfahren werden. Bis auf das Navigationsgerät von HP würden alle
getesteten Modelle schon in der Grundausstattung diese Verkehrsdaten
empfangen.
Acht geben sollten Autofahrer, wenn es einen Straßennamen in einer
Stadt mehrfach gibt. Das Gerät von Becker zeige dies zwar an, helfe
aber bei der Auswahl nur umständlich weiter. Das Gerät von Medion
wähle ohne weitere Nachfrage einfach eine Straße aus, kritisierten
die Tester.
(ddp)
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