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Leipzig (ddpdjn) Zur Premiere der Videospielmesse Games
Convention Online (GOC) rechnet die Leipziger Messe mit bis zu 70 000
Besuchern Bei Videospielen «wird Online die Zukunft sein, sagte der
Geschäftsführer der Leipziger Messe, Wolfgang Marzin, am Donnerstag
60 Aussteller werden vom 31 Juli bis 2. August ihre Neuheiten auf
der Messe, aber auch weltweit online präsentieren.
Damit gehe die Leipziger Messe völlig neue Wege, betonte Marzin
Die GCO werde physischer Treffpunkt für die Online-Spieler sein, aber
an der Messe teilnehmen könne die Spieler-Community auf der ganzen
Welt So solle es
beispielsweise während der GCO neue Spiele gratis
geben, für die sonst im Netz gezahlt werden müsste
Die Aussteller präsentieren laut Messe auf der GCO 50 Welt- und
Europapremieren, insgesamt stehen den Besuchern auf dem Gelände wie
auch weltweit an den Bildschirmen bis zu 150 Spiele zur Verfügung
Gastland der Messe werde Korea sein, das «Mutterland der
Onlinespiele, wie Marzin sagte Nach Einschätzung der Messe ist der
Markt der Online-Spiele im vergangenen Jahr um rund 14 Prozent
gewachsen, knapp zwei von drei Spielern europaweit geben an, sie
würden auch im Netz spielen Neben der reinen Vorstellung neuer
Spiele wolle sich die Messe auch mit den Auswirkungen auf Politik und
Gesellschaft befassen, kündigte Marzin an Vor allem das Thema
Jugendschutz werde eine große Rolle spielen Zum begleitenden
Fachkongress erwartet die Messe rund 300 Redner.
Leipzig hatte von 2002 bis 2008 die Games Convention (GC)
ausgerichtet, die weltweit erfolgreichste Messe für herkömmliche
Videospiele In diesem Jahr wird die Ausstellung unter dem Namen
Gamescom erstmals in Köln veranstaltet, Leipzig hatte daraufhin die
für dieses Jahr geplante GC abgesagt und konzentriert sich nun auf
den Online-Markt Die Gamescom indes hat bislang deutlich weniger
Aussteller akquiriert als die GC im vergangenen Jahr
ddpdjn/lmh/rab
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