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Düsseldorf/Berlin (ddp-nrw) Die Grünen haben die
Bundestagsverwaltung wegen der ihrer Ansicht nach zu späten
Entscheidung über Strafzahlungen in der FDP-Parteispendenaffäre
kritisiert. «Das ist Wettbewerbsverzerrung», sagte der
parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Landtagsfraktion,
Johannes Remmel, am Donnerstag in Düsseldorf. Die FDP habe nach
Bekanntwerden der Vorwürfe sieben Jahre lang zahlreiche Wahlkämpfe
mit «viel Geld» bestreiten können, weil es keine Entscheidung zu der
Strafzahlung gegeben habe, rügte der Landtagsabgeordnete.
Die FDP muss wegen falscher Spendenangaben 4,3 Millionen Euro
Strafe zahlen, wie die
Parlamentsverwaltung des Bundestages am
Donnerstag in Berlin mitteilte Die Liberalen haben vier Wochen Zeit,
dagegen Widerspruch einzulegen. Hintergrund sind Vorgänge im
nordrhein-westfälischen Landesverband in den Jahren 1996 bis 2000
sowie 2002 unter dem damaligen Landesvorsitzenden Jürgen Möllemann.
«Wir haben es an der Spitze der NRW-FDP ja durchgehend mit
Möllemann-Zöglingen zu tun», sagte Remmel weiter Sowohl
FDP-Landeschef Andreas Pinkwart, FDP-Innenminister Ingo Wolf und
FDP-Fraktionschef Gerhard Papke seien von Möllemann gefördert worden.
(ddp)
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