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Das Direktorium des US-Autozulieferers habe den Gläubigerschutz nach Chapter 11 als den schnellsten und effektivsten Weg zur Reduzierung der erdrückenden Schuldenlast akzeptiert, teilte der Hersteller von Autositzen am Mittwoch mit. Für den Gläubigerschutz sei eine Finanzierung von 500 Mio. $ sichergestellt worden. Von der Insolvenz seien Lear-Betriebe außerhalb der USA und Kanadas nicht betroffen. Lear-Aktien schlossen am Mittwoch vier Prozent im Minus und kosteten nur noch 48 Cent. Im vergangenen Jahr machte Lear einen Umsatz von 13,6 Mrd. $ und war dabei zu fast 80 Prozent von Kunden wie den inzwischen selbst insolventen
US-Autoriesen General Motors und dessen Rivalen Ford abhängig. Im März griff die US-Regierung den angeschlagenen Zulieferer-Branche mit Hilfen von insgesamt fünf Milliarden Dollar unter die Arme. Die Forderung nach weiterer Milliarden-Unterstützung schmetterte sie unlängst aber ab.
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