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Microsoft: Analystin skeptisch zur Suchmaschine Bing von Gerhard Maier
Donnerstag 2. Juli 2009, 19:19 Uhr

 

Redmont, Washington (BoerseGo.de) - Vor kurzem startete Microsoft, die Suchmaschine Bing, um damit die Vormachtsstellung von Google anzugreifen. Analystin Marriane Wolk von der Wall Street Firma Susquehanna Financial Group äußert sich heute dazu skeptisch. Die Analystin zitiert zwar die Marktdaten der Researchfirma Statcounter. Danach hat Microsoft seit dem Start von Bing einen halben Prozentpunkt bei den US-Suchmaschinen dazu gewonnen. Außerdem gab es auf Google.News seither 13.000 News-Artikel zu Bing.

Anderseits zitiert Wolk die Beobachtungsfirma ClickZ. Danach erzielte Bing kaum Gewinne bei den Anzeigen, die auf den Suchmaschinen
geschaltet werden. Wolk vermutet daher, dass die Leute bislang lediglich aus Neugierde Bing angeklickt hatten. Die Analystin glaubt, dass die Einführung von Bing gut für die Rivalen Google und Yahoo sei. Dadurch würden die Verbraucher auf den Nutzen von Suchmaschinen hingewiesen.

Microsoft verliert im Sog der schwachen Wall Street 2,7 Prozent auf 23,41 Dollar.

   

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