Brasilia 02.07.2009 (www.emfis.com [Link 1]) Die lateinmaerikanischen Börsen konnten sich gestern dank der positiven Entwicklung an der Wallstreet ebenfalls verbessern. In den USA hatte der ISM-Index einen weniger starken Rückgang der Industrieproduktion signalisiert, als zuvor befürchtet worden war.
In Brasilien stieg der Bovespa (Nachrichten) um 0,2 Prozent auf 51.543 Punkten, schloss damit aber deutlich unterhalb seines zwischenzeitlich erreichten Tageshochs. Die Meldung, dass Brasiliens Handelsbilanzüberschuss im Juni dank robuster Exporte auf 4,6 Milliarden Dollar gestiegen
ist, konnte den Markt zunächst beflügeln. Abschläge beim Marktschwergewicht Petrobras brachten ihn dann aber wieder unter Druck. Die Aktie ging angesichts fallender Rohölnotierungen um 2,0 Prozent nach unten. Dagegen stiegen Vale um 0,9 Prozent. Auch der Stahlsektor zeigte sich robust. Hier konnten etwa Usiminas 2,2 Prozent und Gerdau 0,4 Prozent zulegen.
In Mexiko verbesserte sich der IPC (I12.SI - Nachrichten) -Index um 0,6 Prozent auf 24.524 Zähler. Das Land ist von der Wirtschaftsentwicklung beim großen Nachbarn USA überdurchschnittlich stark abhängig. Cemex (VCM-2.CR - Nachrichten) gewannen 2,1 Prozent hinzu. Der Zementriese hatte erklärt, seinen Gläubigerbanken einen bis 2014 reichenden Umschuldungsplan vorzulegen. Der angeschlagene Einzelhandelskonzern Comercial Mexicana wiederum hatte gemeldet, eine vorläufige Einigung mit Banken und Anleihegläubigern erzielt zu haben. Dies brachte die Aktie um 2,7 Prozent nach oben. Daneben stiegen America Movil um 1,7 Prozent; Banorte legten 1,9 Prozent zu.
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