Stuttgart (www.rohstoffe-go.de [Link 1]) Die Investmentnachfrage, die sich als treibende Kraft hinter dem Anstieg des Goldpreises erwiesen hat, wird bestehen bleiben, glauben die Analysten von Scotia Capital. Man rechne damit, dass in der zweiten Hälfte 2009 und 2010 die physischen Goldkäufe und die Gold-ETF-Käufe wieder deutlich zunehmen werden, hieß es in einer aktuellen Veröffentlichung. Inflationsängste würde der hauptsächliche Grund für diese Entwicklung werden.
Der fallenden US-Dollar, steigende Rohstoffpreise und die Möglichkeit, dass die Inflation ungeahnte Ausmaße erreicht, sollten Anleger und Investoren dazu bringen, Gold-
und Silber als Absicherung gegen diese Unwägbarkeiten zu kaufen. Man gehe davon aus, dass die Inflation schneller steigen werden, wenn die Weltwirtschaft beginnt, von den massiven Konjunkturprogrammen weltweit zu profitieren. Allerdings rechne man damit erst in der zweiten Jahreshälfte, so Scotia Capital.
Darüber hinaus gehen die Experten davon aus, dass die chinesische und andere Zentralbanken, tatsächlich Gold kaufen würden, statt ihre Lagerbestände zu verringern, auch wenn einige europäische Zentralbanken und der Internationale Währungsfonds noch Gold verkaufen würden. Zudem bestehe das typische saisonale Muster der Goldpreise und Nachfrage auch weiterhin, was auch von fundamentaler Seite auf höhere Goldpreise im Herbst und Winter (Xetra: 555560 - Nachrichten) hinweise.
Die Top-Picks der Experten von Scotia Capital sind Iamgold (IMG.TO - Nachrichten) (WKN 899657), Barrick Gold (WKN 870450), NewGold (WKN A0ERPH) und Kinross Gold (K.TO - Nachrichten) (WKN A0DM94). Die alle über Explorationspotenzial, Entwicklungsprojekte, eine steigende Produktion, starke Bilanzen und Management-Teams verfügen würden und zudem noch im Vergleich zur Peer-Group unterbewertet seien.
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