Shanghai 02.07.09 (www.emfis.com [Link 1]) Die von der chinesischen Regierung kontrollierte Shanghai Media Group (SMG (London: SMG.L - Nachrichten) ), Chinas zweitgrößter Sender, hatte bereits am vergangenen Montag eine Vereinbahrung zu einer Partnerschaft mit dem japanischen IT Unternehmen Softbank Group unterzeichnet, dass berichtete Reuters.
Die Unterzeichnung soll durch den Softbank Gründer Masayoshi Son, und dem SMG-Präsidenten Li Ruigang durchgeführt worden sein. Konkrete Rahmenvereinbahrungen wurden nicht bekannt gegeben.
Es wird vermutet, dass die Shanghaier Regierung eine Umstrukturierung anstrebt, um die Abhängigkeit von Werbung zu verringern. Chinas streng kontrollierte Medien verfolgen eine schrittweise und eine teilweise Öffnung. Hier kommen nun auch Private-Equity-Investoren ins Spiel.
Solch einer könnte die Softbank Group werden, zu welcher neben dem Mobilfunkanbieter Softbank Corp, auch Venture Capital Geber gehören. Sofbank selbst ist auf der Suche nach Investitionsmöglichkeiten in China, als einem schnell wachsenden Markt der digitalen Medien-Industrie. So hat das japanische Unternehmen bereits in Tao Bao, Chinas größter Auktionsseiten Betreiber welche zur Alibaba Group gehört, investiert.
Im Bereich der Entwicklung mobiler Internet-Dienste, gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Mobilfunkkonzern China Mobile.
Für die Shanghai Media Group dürfte die künftige Zusammenarbeit mit Softbank (Xetra: 891624 - Nachrichten) höchst willkommen sein, hat doch das Unternehmen ehrgeizige Pläne. Dazu gehört der Ausbau des Internet-Fernsehens über welchen noch in diesem Jahr 2 Millionen Haushalte erreicht werden sollen. Damit würde SMG zum weltweit größten Internet-TV-Sender werden, so Li Ruigang.
Das wird natürlich von der Nummer Eins in China, der China Central Television ( CCTV ) argwöhnisch beobachtet. Dennoch gibt sich Li sehr zuversichtlich und meint, dass SMG ein Pionier in diesem Bereich ist, welcher die Medienlandschaft verändern könnte.
Weiterhin strebt das Unternehmen, laut seinem Präsidenten, in den kommenden zwei Jahren ein Listing mehrerer Einheiten an. Dazu würde die Gruppe in eine Holding Gesellschaft gewandelt werden, unter dessen Dach sich die Ableger wieder finden.
Diese Möglichkeit eröffnet sich im Zuge der weiterführenden Reformen der Medien.
Der TV Sender hatte vor kurzem das Mode- und Lifestyle Magazin Enjoyoung Media als eine neue Tochtergesellschaft auf dem Markt gebracht. Es könnte ein Aspirant für den geplanten Börsengang werden. Aber auch die geplanten Home - Shopping Bereiche könnten dazu gehören.
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