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BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG (dpa-AFX/APA) - Die Börsen in Osteuropa haben am Donnerstag durch die Bank mir Verlusten geschlossen. Die deutlichsten Abschläge verzeichnete die Börse in Prag.
In Warschau verringerte sich der Leitindex WIG-Index-20 0,33 Prozent auf 2.553,34 Punkte. Der breiter gefasste WIG-Index <WIGNDX.TWI> fiel um 0,79 Prozent oder 318,23 Punkte auf 40.101,76 Zähler. Größer Tagesverlierer waren KGHM mit minus 3,71 Prozent auf 96,00 Zloty, nachdem die Firma bekanntgab, dass es aufgrund steigender Kupfer- und Energiepreise, aber eines fallenden US-Dollars zurzeit nicht nicht möglich sei, die Gewinnprognosen richtig einzuschätzen.
Agora fielen um 2,17 Prozent auf 31,60 Zloty. Das Unternehmen hatte bekannt gegeben, dass innerhalb von drei Jahren der größte Teil des Umsatzes nicht mehr aus dem Verlagsgeschäft stammen wird. PKN Orlen schlossen mit minus 0,03 Prozent auf 33,79 Zloty. Asseco verloren 0,09 Prozent auf 55,35 Zloty. Lotos mit Abschlägen von 0,87 Prozent auf 26,15 Zloty werden ihre Förderungsinvestitionen in Norwegen auf 743 Mio. Zloty erhöhen. An der Prager Börse fiel der Leitindex PX <PX.TWI> um 2,04 Prozent auf 1.441,40 Punkte. Erste Bank waren mit plus 1,08 Prozent auf 936,60 Kronen die einzigen Gewinner im Index. CEZ sanken trotz weiterer Medien-Spekulationen bezügliche höherer Strompreise für 2009 um 1,44 Prozent auf 1.367,0 Kronen. Die Minengesellschaft NWR gab nach drei Tage mit Verlusten um weitere 10,31 Prozent auf 456,50 Kronen nach und war damit der größte Tagesverlierer im Index. Die Aktien, die nach dem Börsengang im Mai teilweise um über 40 Prozent zugelegt hatten, wären stark von der Preiskorrektur bei Kohlen betroffen, so ein Experte./APA/jot/stb/tw
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