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Berlin (AP) Die Barmer Ersatzkasse und die Gmünder Ersatzkasse (GEK) sprechen nach Informationen der Tageszeitung «Die Welt» über eine Fusion. Mit zusammen 8,5 Millionen Versicherten wäre diese neue Kasse dann die bundesweit größte. Als möglicher Termin für einen Zusammenschluss wird der 1. Januar 2010 genannt, wie die Zeitung unter Berufung auf Kassenkreise berichtet.
Weder die Barmer noch die GEK wollten die Pläne offiziell bestätigen. «Über Fusionen redet man nicht. Wenn es sie geben soll, dann macht man sie», sagte Barmer-Sprecher Thorsten Jakob. Man stehe dem Zusammenschluss mit anderen Kassen aber offen gegenüber. Der
Sprecher der GEK, Kai Behrens, sagte dem Blatt, für seine Kasse seien Fusionen «derzeit kein Thema». Sie wolle möglichst eigenständig bleiben. Die GEK hat 1,7 Millionen Versicherte, die Barmer 6,8 Millionen.
Neuen Schwung könnten die Gespräche durch die in dieser Woche bekannt gegebene Fusion des Konkurrenten DAK mit der kleinen Hamburg Münchener Krankenkasse bekommen, wie die «Welt» weiter schreibt. Beide wollen ab 1. Januar 6,3 Millionen Menschen versichern. Am Freitag kündigten auch drei Betriebskrankenkassen an, sich zur BKK Gesundheit zusammenschließen zu wollen. Mit zusammen 1,5 Millionen Versicherten bilden sie ebenfalls ab Januar die größte Betriebskrankenkasse.
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