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Rüsselsheim/Düsseldorf (dpa) - Der seit Monaten schwelende Tarifkonflikt beim Computerdienstleister EDS ist beigelegt. Wie die Tochter des Computer-Riesen Hewlett-Packard (HP) am Freitag in Düsseldorf und Rüsselsheim mitteilte, einigten sich Geschäftsführung und Gesamtbetriebsrat auf einen Abbau von 500 Stellen. Ursprünglich hatte EDS nach Gewerkschaftsangaben 1150 der fast 3500 Stellen an mehr als 50 deutschen Standorten streichen wollen. Nach den Angaben vom Freitag werden im Zuge der Restrukturierung des Unternehmens die Standorte Essen, Köln Bonner Straße, Leuna und Ludwigsburg
geschlossen. Der Standort Wuppertal bleibe hingegen erhalten. Die Geschäftsführung begründet den Jobabbau mit dem hohen Kostendruck. Die Restrukturierung erfolge vor dem Hintergrund, wettbewerbsfähige Kostenstrukturen zu schaffen. Sie sei Teil des globalen Integrationsplans im Zuge der Übernahme durch HP. Größter Standort des Unternehmens ist das südhessische Rüsselsheim.
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