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New York (dpa) - Die Einigung von Google mit amerikanischen Verlegern in dem umstrittenen Buchsuche-Projekt wird von den US-Wettbewerbshütern geprüft. Das Justizministerium bestätigte die Untersuchung in einem Schreiben an ein New Yorker Gericht. Google und die Verleger wollen mit der Einigung eine Klage um die Vergütung von Autoren und den digitalen Vertrieb von Büchern beilegen. Nach Abschluss der Vereinbarung im vergangenen Oktober gab es immer wieder Warnungen, sie könne den Wettbewerb bei dem als zukunftsträchtig geltenden digitalen Vertrieb von Büchern einschränken. Das US-Justizministerium
betonte, es habe noch keine Schlussfolgerungen darüber gezogen, wie berechtigt diese Sorgen seien. Sie rechtfertigten aber eine vertiefte Prüfung. Die Einigung zur Beilegung der Klage müsste auf jeden Fall noch von dem zuständigen Gericht abgesegnet werden. Der Richter Denny Chin - der zuletzt im Prozess gegen den Milliardenbetrüger Bernard Madoff im Rampenlicht stand - setzte eine Anhörung in dem Verfahren auf den 7. Oktober an.Google soll im Rahmen der Vereinbarung insgesamt 125 Millionen Dollar zahlen. Dafür bekommt der Internet-Konzern das Recht, mehrere Millionen seit 2004 eingescannte Bücher elektronisch zu vertreiben.
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