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Bahngewerkschaften lehnen Tarifeinschnitte wegen Krise ab
Freitag 3. Juli 2009, 15:51 Uhr

 

Frankfurt/Main (ddp) Die Bahngewerkschaften Transnet und GDBA haben Forderungen der Deutschen Bahn nach Tarifeinschnitten für die Mitarbeiter wegen der Belastungen durch die Wirtschaftskrise zurückgewiesen. Für Verhandlungen, bei denen bestehende Tarifverträge nach unten verändert werden sollen, stünden die Gewerkschaften nicht zur Verfügung, betonten die beiden Vorsitzenden Alexander Kirchner und Klaus-Dieter Hommel nach einem Treffen der Spitzengremien am Freitag in Frankfurt am Main.

Der für die Bahn verhandelnde Arbeitgeberverband habe zuvor unter anderem gefordert, die bereits für Januar 2010 vereinbarte Lohnerhöhung zu
verschieben und die Regelungen der Mitarbeiterbeteiligung zu verändern

Die Beschäftigten hätten in den vergangenen Jahren erhebliche Vorleistungen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit erbracht, erklärten die Gewerkschaften Dies müsse auch in der aktuellen Situation bedacht werden. Die Zugeständnisse seien von den Gewerkschaften auch nicht infrage gestellt worden, als der Konzern zuletzt hohe Gewinne erwirtschaftet habe.

(ddp)

 

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