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Frankfurt/Main (ddpdjn). Die Bankenzinsen im Euroraum sind im Mai
weiter gefallen. Wie aus der am Freitag von der Europäischen
Zentralbank (EZB) veröffentlichten Statistik hervorgeht, betraf dies
sowohl Einlagen- als auch Kreditzinsen. So verringerte sich die
Verzinsung für Tagesgeldeinlagen privater Haushalte von 0,66 Prozent
im April auf 0,61 Prozent im Folgemonat. Einlagen mit einer Laufzeit
von bis zu einem Jahr wurden mit 1,89 Prozent (April: 2,01 Prozent)
verzinst.
Bei den Krediten fielen die Überziehungszinsen für private
Haushalte von 9,71 Prozent im April auf 9,58 Prozent im Mai Die
Zinsen für den Hauserwerb (Kredite
bis zu zehn Jahren Laufzeit und
anfänglicher Zinsfixierung) beliefen sich auf 4,50 Prozent (April:
4,55 Prozent). Die von der EZB gemeldeten Zinssätze sind
Durchschnittswerte für den Euroraum.
Von Oktober vergangenen Jahres bis Anfang Mai hat die EZB ihren
Leitzins um insgesamt 325 Basispunkte auf das Rekordtief von 1,00
Prozent gesenkt Vertreter aus Wirtschaft und Politik haben zuletzt
immer wieder kritisiert, dass die Kreditinstitute die Zinssenkungen
der Notenbank nur unzureichend weitergäben.
(ddp)
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