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Bonn (ddpdjn). Das Bundeskartellamt hat gegen neun Unternehmen
der Mörtelbranche wegen wettbewerbsbeschränkender Absprachen
Geldbußen in Höhe von insgesamt 39,7 Millionen Euro verhängt. Wie die
Behörde am Freitag mitteilte, handelt es sich bei den Unternehmen um
die maxit Deutschland GmbH, Knauf Gips KG, Knauf Marmorit GmbH,
Schwenk Putztechnik GmbH & Co., BaumitBayosan GmbH & Co KG, Hasit
Trockenmörtel GmbH, Saint Gobain Weber GmbH, quick-mix GmbH & Co. KG
und Schäfer Krusemark GmbH & Co. KG.
Das Bundeskartellamt habe nach Durchsuchungen der Unternehmen im
Mai 2006 und Januar 2007 festgestellt, dass es fast
in der gesamten
Mörtel-Branche während der Jahre 2004 und 2005 zu der Übereinkunft
gekommen ist, ab 2006 für das Aufstellen von Trockenmörtel-Silos über
die eigentlichen Mörtelkosten hinaus eine zusätzliche neue
«Silostellgebühr» zu erheben Die Absprachen, die zu Beginn des
Jahres 2006 umgesetzt wurden, hätten den Absatz von
Trockenmörtel-Silos im gesamten Bundesgebiet betroffen.
In Zusammenhang mit diesem Verfahren stehende Ermittlungen gegen
den Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel sowie die
Handelskooperationen hagebau und Eurobaustoff stünden kurz vor dem
Abschluss, teilte die Behörde weiter mit
(ddp)
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