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Bundeskartellamt verhängt Millionenbußen gegen Mörtelhersteller
Freitag 3. Juli 2009, 16:22 Uhr

 

Bonn (ddpdjn). Das Bundeskartellamt hat gegen neun Unternehmen der Mörtelbranche wegen wettbewerbsbeschränkender Absprachen Geldbußen in Höhe von insgesamt 39,7 Millionen Euro verhängt. Wie die Behörde am Freitag mitteilte, handelt es sich bei den Unternehmen um die maxit Deutschland GmbH, Knauf Gips KG, Knauf Marmorit GmbH, Schwenk Putztechnik GmbH & Co., BaumitBayosan GmbH & Co KG, Hasit Trockenmörtel GmbH, Saint Gobain Weber GmbH, quick-mix GmbH & Co. KG und Schäfer Krusemark GmbH & Co. KG.

Das Bundeskartellamt habe nach Durchsuchungen der Unternehmen im Mai 2006 und Januar 2007 festgestellt, dass es fast
in der gesamten Mörtel-Branche während der Jahre 2004 und 2005 zu der Übereinkunft gekommen ist, ab 2006 für das Aufstellen von Trockenmörtel-Silos über die eigentlichen Mörtelkosten hinaus eine zusätzliche neue «Silostellgebühr» zu erheben Die Absprachen, die zu Beginn des Jahres 2006 umgesetzt wurden, hätten den Absatz von Trockenmörtel-Silos im gesamten Bundesgebiet betroffen.

In Zusammenhang mit diesem Verfahren stehende Ermittlungen gegen den Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel sowie die Handelskooperationen hagebau und Eurobaustoff stünden kurz vor dem Abschluss, teilte die Behörde weiter mit

(ddp)

 

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