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Lübeck (ddp) Die Kieler Opposition darf in vorgesehener Besetzung
im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) zur
HSH-Nordbank-Krise mitarbeiten und muss keinen ihrer Abgeordneten
wegen Befangenheit aus dem Ausschuss zurückziehen. Zu diesem Schluss
kam der wissenschaftliche Dienst des Landtags in einem Gutachten, wie
die «Lübecker Nachrichten» berichten (Samstagausgabe). Ein Ausschluss
aus dem Gremium komme nicht in Betracht, heißt es in dem Papier, das
der Zeitung vorliegt.
Es geht um FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki, die
Grünen-Finanzexpertin Monika Heinold und den SSW-Abgeordneten Lars
Harms Ein von CDU-Staatskanzleichef
Heinz Maurus in Auftrag
gegebenes Gutachten war vor wenigen Tagen zu dem Schluss gekommen,
die drei Politiker dürften nicht im PUA mitarbeiten, weil sie im
Beirat der HSH saßen oder sitzen, einem Beratungsgremium der
Nordbank. Der wissenschaftliche Dienst urteilt nun, die Mitglieder
des Beirats hätten keine Rechte und Befugnisse gegenüber der HSH, aus
der Mitgliedschaft einzelner Politiker im Beirat sei daher keine
Befangenheit im Untersuchungsausschuss abzuleiten. Der Ausschuss
tritt am Montag zu seiner nächsten Sitzung zusammen.
(ddp)
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