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MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die deutsche Exportwirtschaft hat vor den Folgen eines zunehmenden weltweiten Protektionismus gewarnt. Gerade die milliardenschweren staatlichen Konjunkturpakete verschärften das Problem, sagte der Präsident des Außenhandelsverbandes BGA, Anton Börner, am Donnerstagabend im Club Wirtschaftspresse München. "Es ist noch nicht so, dass es messbar zu Verwerfungen führt, aber wenn wir es messen können, ist es zu spät." Auch die Welthandelsorganisation WTO hatte am Vortag über wachsende Handelsschranken berichtet, mit denen Staaten versuchten, ihre Märkte vor Konkurrenz aus dem Ausland zu schützen.
Als Exportweltmeister
werde Deutschland derzeit besonders hart von der Krise getroffen, räumte Börner ein. Von einem Scheitern der Exportorientierung könne aber keine Rede sein. Im Gegenzug werde die deutsche Wirtschaft nämlich auch stark profitieren, wenn es wieder aufwärts geht. "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir aus der Krise noch gestärkter hervorgehen." So gebe es gute Chancen für Branchen wie Automobilindustrie, Luftverkehr sowie Straßenbau und Verkehrssysteme. Der BGA ist der viertgrößte Arbeitgeberverband in Deutschland und vertritt vor allem die Interessen großer Exportunternehmen mit bundesweit 1,25 Millionen Beschäftigten./cs/DP/jha/
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