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LONDON (dpa-AFX) - Die schwer angeschlagene Fluggesellschaft British Airways muss angesichts der schwachen Konjunktur ihre Kapazitäten stärker zusammenstreichen als gedacht. Die Marktbedingungen seien sehr schwierig und die Geschäfte liefen deutlich schlechter als im Vorjahr, teilte das Unternehmen am Freitag in London mit. Die Kapazitäten für die laufende Sommersaison (April bis Oktober) dürften um 3,5 Prozent und nicht wie zuvor gedacht um 2,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau ausfallen. Und auch in der Wintersaison sei mit minus 5 Prozent ein stärkerer Rückgang zu erwarten als ursprünglich erwartet. Der Konzern will weitere Maschinen stilllegen
und die Investitionen kürzen.
STILLEGUNGEN British Airways (London: BAY.L - Nachrichten) kündigte an, im Sommer nächsten Jahres seine drei verbliebenen Boeing (NYSE: BA - Nachrichten) 757-Flieger stillzulegen. Weitere drei 747-400-Maschinen sollen im Winter (Xetra: 555560 - Nachrichten) 2010 folgen. Zudem wurde der Lieferzeitplan für die ersten sechs bestellten Langstreckenflieger des Typs A380 nach hinten verschoben. Die Flugzeuge sollen nun im Schnitt fünf Monate später kommen. Die erste Lieferung ist aber nach wie vor für das Jahr 2012 vorgesehen. Darüber hinaus strich die Fluggesellschaft ihr Budget zusammen: Die Investitionen für das Geschäftsjahr 2009/10 sollen nur noch 580 Millionen britische Pfund betragen und dann im darauffolgenden Jahr 2010/11 vermutlich auf diesem Niveau bleiben. Zuvor hatte British Airways mit 725 Millionen Pfund für 2009/10 kalkuliert. Die größte britische Airline wurde von der weltweiten Wirtschaftskrise in die Knie gezwungen und kämpft ums Überleben. Bereits das vergangene Geschäftsjahr wurde mit einem Rekordverlust abgeschlossen. Um das Ruder herumzureißen, will der Konzern Stellen abbauen und Gehälter einfrieren. Wie British Airways am Freitag mitteilte, haben sich inzwischen rund 7.000 Mitarbeiter freiwillig zu Gehaltskürzungen bereit erklärt, was dem Unternehmen bis zu zehn Millionen Pfund sparen werde./she/he
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