Brasilia 03.07.2009 (www.emfis.com [Link 1]) Die lateinamerikanischen Börsen standen gestern unter Druck, nachdem in den USA die Zahl der Arbeitslosen auf das höchste Niveau seit 25 Jahren gestiegen war. Die Abschläge waren allerdings nicht so stark wie an der Wallstreet selbst, wo der Dow Jones Index um 2,6 Prozent eingeknickt war.
In Brasilien fiel der Bovespa (Nachrichten) um 1,0 Prozent auf 51.025 Punkte. Für eine gewisse Zuversicht sorgte die Meldung, dass die Industrieproduktion im Mai gegenüber April um weitere 1,3 Prozent gestiegen war, und damit die Erwartungen übertroffen
hatte. Dennoch gingen die meisten Titel nach unten. Im Stahlsektor verloren etwa Usiminas 3,3 Prozent und Gerdau 1,2 Prozent. Vale verbilligten sich um 0,2 Prozent, Petrobras (PETR3.SA - Nachrichten) fielen angesichts deutlich schwächerer Rohölnotierungen um 1,8 Prozent. Votoratim gaben 1,0 Prozent ab, nachdem Standard & Poor´s ihr Rating für die Verbindlichkeiten des Papierkonzerns nach unten gesetzt hatten.
In Mexiko fiel der IPC (I12.SI - Nachrichten) -Index um 1,9 Prozent auf 24.051 Zähler. Dabei brachen Grupo Famsa um 9,3 Prozent ein, nachdem der Finanz- und Einzelhandelskonzern eine Kapitalerhöhung angekündigt hatte. Cemex (VCM-2.CR - Nachrichten) rutschten um 5,0 Prozent ab. Auch hier befürchteten die Marktteilnehmer, dass eine Kapitalerhöhung bevorstehen könnte. Die Aktie des Mobilfunkriesen America Movil fiel um 1,7 Prozent, Wal-Mart de Mexico gaben 1,0 Prozent ab.
Weitere Nachrichten von EMFIS auf Yahoo! Finanzen