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München (dpa) - Arbeitnehmervertreter haben die Stellenabbau-Pläne des Telekom-Ausrüsters Nokia Siemens Networks (NSN) kritisiert. Seit seiner Gründung im Jahr 2007 habe das Unternehmen allein in Deutschland bereits mehr als 3000 Arbeitsplätze gestrichen und sich «viel zu sehr mit Personalabbau und Restrukturierung beschäftigt und dabei die Kunden aus dem Fokus verloren», erklärten der NSN- Gesamtbetriebsratsvorsitzende Georg Nassauer und die IG Metall am Dienstag in München. Eine Umstrukturierung sei zwar grundsätzlich zu begrüßen, sie müsse aber mit Augenmaß
betrieben und am Kunden ausgerichtet werden.Zugleich forderten die Arbeitnehmervertreter eine Wachstumsstrategie unter Einbeziehung der Beschäftigten. «Die Belegschaft an den gesunkenen Umsatz anzupassen, ist ein Irrweg. Stattdessen muss NSN mit einer Wachstumsstrategie dafür sorgen, dass die Arbeitsplätze gesichert werden.» Das Unternehmen hatte zuvor angekündigt, bis zu 6000 seiner derzeit 64 000 Arbeitsplätze zu streichen. Wie stark die einzelnen Standorte in Deutschland und anderen Ländern davon betroffen sind, ist nach Unternehmensangaben derzeit noch nicht entschieden.
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