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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Ingo Schmidt von der Hamburger Sparkasse stuft die Aktie von MAN (ISIN DE0005937007/ WKN 593700) weiterhin mit "verkaufen" ein.
MAN sei eines der führenden Maschinenbau- und Nutzfahrzeugunternehmen in Europa. Die Kernaktivitäten würden sich in die Teilbereiche Nutzfahrzeuge, Dieselmotoren, Turbomaschinen und Industriedienstleistungen gliedern. Dominierend sei der aus den Teilbereichen Lkw und Bus bestehende Nutzfahrzeugbereich, dessen Anteil
am Umsatz im Geschäftsjahr 2008 bei 71% gelegen habe und der 61,4% zum operativen Ergebnis beigesteuert habe.
MAN beschäftige derzeit mehr als 48.000 Mitarbeiter. Mit einem im September 2006 abgegebenen Übernahmeangebot für den schwedischen Konkurrenten Scania habe MAN ein Fusionskarussell in der europäischen Nutzfahrzeugbranche angestoßen. Aufgrund von gegenseitigen Beteiligungen würden MAN, Scania (Stockholm: SCVB.ST - Nachrichten) und Volkswagen (Xetra: 766400 - Nachrichten) seitdem ergebnislos über Fusionsmöglichkeiten verhandeln.
Angesichts der weiterhin schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen sowie der anhaltender Finanzierungsschwierigkeiten bei Kunden lasse eine Erholung im Nutzfahrzeugsegment weiter auf sich warten. Obwohl er derzeit keine Anzeichen dafür sehe, hoffe der Vorstand auf eine Belebung ab Mitte 2010. Die Stammaktie habe sich in positivem Börsenumfeld gut entwickelt und sich nach Einschätzung der Analysten weit von den fundamental gerechtfertigten Kursen wegbewegt.
Die Analysten der Hamburger Sparkasse erachten die Aktie von MAN als deutlich überteuert und raten zum Verkauf des Titels. (Analyse vom 02.11.2009) (02.11.2009/ac/a/d)
Analyse-Datum: 02.11.2009
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| Daten |
| Name |
MAN |
| WKN |
593700 |
| Branchen |
Anlagen-/Maschinenbau |
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