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AFP Karstadt-Lieferanten sollen auf Geld verzichten
von AFP
Samstag 4. Juli 2009, 15:53 Uhr
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Karstadt-Lieferanten sollen offenbar auf mindestens 25 Prozent der ihnen zustehenden Gelder verzichten. Dies gelte für alle Waren, die früher an Karstadt geliefert, aber bis zum Insolvenzantrag am 9. Juni noch nicht bezahlt waren, berichtet der "Spiegel". Das Magazin bezieht sich auf eine so genannte Vereinbarung zur Bildung einer Verwertungsgemeinschaft, die an die Karstadt-Lieferanten verschickt worden sei.
Nicht wenige Empfänger empfinden das 43 Seiten umfassende Fax laut "Spiegel" als eine Art Erpressung, weil sie unbezahlte Ware erst nach der ersten Gläubigerversammlung zurückholen dürfen, die frühestens
Mitte Oktober stattfindet. Um "von allen Beteiligten Schaden abzuwenden", sollen die Lieferanten stattdessen die unbezahlte Ware in den Filialen lassen und bis zum 31. Juli einen Pool (NASDAQ: POOL - Nachrichten) bilden. Dann sei zu erwarten, dass "wenigstens 73 bis 75 Prozent" der Forderungen erfüllt würden, heißt es in dem Papier. Neue Ware, so Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg, werde dagegen "zu 100 Prozent bezahlt".
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