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Neben dem Emir von Katar interessieren sich einem Medienbericht zufolge drei weitere Bieter für einen Einstieg bei Porsche (Xetra: POR3.DE - Nachrichten) sowie für die Aktienoptionen des Sportwagenbauers an Volkswagen (Xetra: 766400 - Nachrichten) . Nach Informationen des Magazins "Focus" sind dies ein russischer und ein chinesischer Staatsfonds sowie ein Hedgefonds. Derzeit verhandele Porsche jedoch exklusiv mit dem Emirat
Katar. Der Sportwagenhersteller lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Nach Informationen der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" bahnt sich in den Verhandlungen imt Katar eine Entscheidung an. "Über Form und Verfahren einer Beteiligung des Scheichtums an der Porsche-Holding hat man sich geeinigt", zitiert das Blatt Insider. Katar übernimmt demnach die rund 20 Prozent Optionen von Porsche auf Volkswagen. Über eine Kapitalerhöhung könne das Scheichtum bei den Stammaktien in die neu gegründete europäische Holding Porsche SE einsteigen, schreibt das Blatt. Dieses Vorgehen solle verhindern, dass eine Unterzeichnung des Abkommens zu einem Absturz des VW-Kurses führe. Die Gesellschafterfamilien Porsche und Piëch haben sich vergangenen Donnerstag erneut getroffen, berichtet der "Focus". Dabei sei es um ein Übernahmeangebot von VW gegangen. Volkswagen habe angeboten, für 3 bis 4 Mrd. Euro 49,9 Prozent an Porsche zu erwerben. Das hat Porsche abgelehnt. Jetzt haben beide Seiten dem Bericht zufolge vereinbart, erneut über eine einvernehmliche Lösung zu beraten: eine Kombination aus der VW-Offerte und dem Einstieg des Emirats bei Porsche.
Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hat laut "Spiegel" die Familieneigentümer des Autobauers erneut vor dem teilweisen Verkauf der Porsche AG an den Volkswagen-Konzern gewarnt. Wiedeking halte den im Raum stehenden Preis von 3 bis 4 Mrd. Euro für zu niedrig, schreibt das Nachrichtenmagazin. Ein Gutachten taxiere die Porsche AG auf mehr als 12 Mrd. Euro. Die knapp 50 Prozent, die Volkswagen übernehmen wolle, wären somit rund 6 Mrd. wert. Wiedeking befürchte, sein Unternehmen hätte nach einem teilweisen Verkauf an VW Schwierigkeiten, wenn es sich über eine Kapitalerhöhung Geld beschaffen wolle. Der Aktienkurs könnte fallen.
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