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New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen gingen am Freitag kaum verändert aus dem Handel. Im Fokus stand vor allem der aktuelle Arbeitsmarktbericht.
Die US-Arbeitsmarktsituation hat sich im August 2008 verschlechtert. Die Arbeitslosenquote kletterte auf 6,1 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 5,7 Prozent gelegen hatte. Das ist der höchste Stand seit fast fünf Jahren. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet. Zudem verringerte sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 84.000 Personen gegenüber dem Vormonat. Volkswirte hatten nur einen Stellenabbau um 75.000 Beschäftigte erwartet,
nach einem Minus von 51.000 im Juli.
Der Dow Jones gewann am Ende 0,29 Prozent auf 11.220,96 Punkte, der S&P 500 legte 0,44 Prozent auf 1.242,31 Zähler zu. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnete wiederum ein Minus von 0,14 Prozent auf 2.255,88 Punkte.
Die Aktie von SanDisk (NASDAQ: SNDK - Nachrichten) sprang an der NASDAQ (NASDAQ: Nachrichten) um 31 Prozent nach vorne. Einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung "Nikkei (Nachrichten) " zufolge hat der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung bestätigt, mehrere Optionen, darunter auch eine Übernahme des Speicherchip-Herstellers, zu prüfen. SanDisk wiederum verwies seinerseits auf regelmäßige Gespräche mit mehreren Parteien, darunter auch Samsung (000830.KS - Nachrichten) . Konkret äußerte sich der Konzern allerdings nicht.
Für die Aktie von Dell (NASDAQ: DELL - Nachrichten) ging es leicht nach oben. Um die Kosten zu senken und die Profitabilität zu erhöhen, versucht der PC-Hersteller laut einem Artikel des "Wall Street Journal" eigene Computerfabriken weltweit zu verkaufen.
Take-Two Interactive legten nach der Vorlage unerwartet starker Quartalszahlen rund 1,6 Prozent zu. Der Videospiele-Entwickler konnte aufgrund des Erfolgs von Grand Theft Auto IV, Top Spin 3 und Civilization wieder einen Gewinn erzielen und damit die Erwartungen schlagen. Der Gesamtumsatz konnte im Berichtszeitraum mehr als verdoppelt werden.
Nach Angaben der "New York Times (NYSE: NYT - Nachrichten) " plant der Tabakkonzern Altria die Übernahme des Konkurrenten UST. Dabei wolle Altria rund 10 Mrd. Dollar für die Übernahme des hauptsächlich auf Schnupftabak spezialisierten Konzerns aufwenden. Während Anteilsscheine von UST im Mittagshandel um 25 Prozent anziehen, lagen Papiere von Altria 1,4 Prozent im Plus.
Der Irak beabsichtigt nach einem Bericht des "Wall Street Journal", im Rahmen einer milliardenschweren Transaktion 16 Kampfflugzeuge vom Typ F-16 Fighting Falcon von den USA zu erwerben, wovon der Hersteller der Maschine, der Rüstungskonzern Lockheed Martin, profitieren könnte. Die Aktie gewann 1,7 Prozent. (05.09.2008/ac/n/m)
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