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Rüsselsheim (dpa) - Knapp 10 000 Opel-Beschäftigte haben in Rüsselsheim mit Protesten gegen den Verbleib des Autobauers bei General Motors (GM) begonnen. Auf Plakaten und Transparenten äußerten sie am Donnerstag ihre Wut über den gescheiterten Verkauf an den Zulieferer Magna. Die Beschäftigten befürchten Werkschließungen und massive Stellenstreichungen durch den alten und neuen Mutterkonzern GM. Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) rief den Opelanern zu: «Wir wollen, dass Opel in Deutschland und Europa eine Zukunft hat.» Rüsselsheim sei das Herzstück
von Opel, betonte Koch. Er sagte schwierige Wochen mit intensiven Verhandlungen voraus. Man werde sich aber nicht auseinanderdividieren lassen: «Opel ist gut und Opel muss bleiben.»Auch an den anderen drei deutschen Standorten waren Protestaktionen geplant. Zu der Kundgebung vor dem Kaiserslauterer Werkstor wird auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) erwartet. Bei den Protesten gehe es zunächst darum, GM und auch der Öffentlichkeit zu zeigen, «dass wir als Arbeitnehmer das so nicht hinnehmen und nicht akzeptieren», sagte der Betriebsratschef des Werks, Alfred Klingel. Zur Kundgebung auf dem Werksgelände in Bochum werden rund 3000 Mitarbeiter erwartet. In Deutschland arbeiten mehr als 25 000 Menschen für Opel.
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