|
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Hamburger Sparkasse, Ingo Schmidt, stuft die Aktie von Total (ISIN FR0000120271/ WKN 850727) unverändert mit "kaufen" ein.
Total sei 1924 gegründet worden und habe insbesondere durch Megafusionen seine derzeitige Größe erreicht. Dadurch profitiere der Konzern von Synergieeffekten. Das Unternehmen untergliedere sich in die Arbeitsgebiete Exploration/Förderung, Raffinerie und Chemie. Die im Vergleich zu anderen Energiekonzernen günstigeren
Produktionskosten seien wesentlich auf Förderungen in politisch weniger stabilen Regionen zurückzuführen. Bis 2010 sei eine jährliche Produktionssteigerung um 4% vorgesehen. Mittelfristig sei der Verkauf der Sanofi (Paris: FR0000120578 - Nachrichten) -Aventis-Beteiligung (13%) geplant.
Obwohl das hohe Ölpreisniveau die Aktie eigentlich hätte beflügeln müssen, habe sie sich der Schwäche des Sektors nicht entziehen können. Dabei erscheine ein deutlicher Rückgang des Ölpreises in dem gegenwärtigen Kursniveau bereits weitgehend vorweggenommen zu sein.
Dementsprechend gering erachten die Analysten der Hamburger Sparkasse die Möglichkeit negativer "Überraschungen", so dass sie auch mit Hinweis auf die günstige Bewertung weiterhin zum Kauf der Aktie von Total raten. (Analyse vom 04.08.2008) (04.08.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 04.08.2008
Weitere Analystenmeinungen zu diesem Titel
| Daten |
| Name |
TOTAL S.A. |
| WKN |
850727 |
| Branchen |
Rohstoffförderung (Öl / Gas) |
|