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Berlin (ddp) Drei Wochen vor der Landtagswahl in Bayern
verschärft sich der Streit um die Pendlerpauschale. Obwohl sich die
CDU-Ministerpräsidenten von Hessen und Nordrhein-Westfalen, Roland
Koch und Jürgen Rüttgers, in dieser Woche öffentlich gegen eine
Rückkehr zur alten Regelung ausgesprochen haben, will sich CSU-Chef
Erwin Huber davon nicht beirren lassen. «Das wird uns nicht davon
abhalten, die Rückkehr zur vollen Pendlerpauschale zu fordern, sagte
Huber dem «Tagesspiegel am Sonntag laut Vorabbericht. «Die
arbeitenden Menschen werden durch die steigenden Benzinpreise
belastet,
das muss steuerlich berücksichtigt werden.
Wichtig sei, dass die CSU geschlossen auftrete, sagte Huber
«Außerdem unterstützen uns weite Teile der CDU, aber auch der SPD,
betonte der Parteichef. Selbst wenn das Bundesverfassungsgericht, das
am Mittwoch über die Pendlerpauschale verhandelt, die Neuregelung für
verfassungsgemäß halten sollte, «werden wir weiter für eine Rückkehr
zur alten Regelung kämpfen.
Streit gibt es aber auch innerhalb der SPD Während
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück an der neuen Regelung festhält,
die eine Berücksichtigung der Fahrtkosten erst ab dem 21. Kilometer
vorsieht, fordert der bayerische SPD-Vorsitzende Ludwig Stiegler
weitergehende Entlastungen für die Arbeitnehmer. «Wir wollen, dass
die Menschen alle Kosten absetzen können, die mit der Fahrt zur
Arbeit verbunden sind, sagte Stiegler der Zeitung. Nicht nur der
Sprit, sondern auch der Wertverlust des Fahrzeugs sollen vom Fiskus
steuermindernd anerkannt werden.
(ddp)
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