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Hamburg (ddp) Die Tarifverhandlungen für die etwa 150 000
Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektrobranche sind am
Montag in Hamburg ohne Ergebnis vertagt worden Die IG Metall und der
Arbeitgeberverband Nordmetall wollen ihre Gespräche am 23 Oktober in
Bremen fortsetzen, wie beide Seiten mitteilten.
Die Gewerkschaft hatte in der ersten Verhandlungsrunde ihre
Forderung nach acht Prozent mehr Geld bekräftigt Die Unternehmen der
Branche seien in der Lage, diese Forderungen zu verkraften, sagte die
Bezirksleiterin der IG Metall Küste, Jutta Blankau Der Aufschwung
sei auch ein Erfolg der Beschäftigten
«Sie haben deshalb eine
kräftige Lohn- und Gehaltserhöhung verdient, betonte Blankau. Sie
forderte die Arbeitgeber auf, möglichst bald ein vernünftiges Angebot
vorzulegen, sonst seien Warnstreiks zum Ende des Jahres nicht
ausgeschlossen.
Nordmetall-Präsident Ingo Kramer sagte: «Wir lehnen die
Forderungen der IG Metall Küste nicht nur ab, sie passen auch absolut
nicht in unsere Zeit Kramer betonte, dass die erste
Verhandlungsrunde «in großer Ruhe und sehr vernünftig abgelaufen
sei Trotz unterschiedlicher Positionen war sich Kramer sicher, einen
für beide Seiten tragfähigen Kompromiss zu finden
Die bundesweit erste Metall-Tarifrunde war am vergangenen
Donnerstag in Darmstadt ohne Annäherung zu Ende gegangen Die IG
Metall dringt auf ein schnelles Ergebnis für die insgesamt 3,5
Millionen Beschäftigten der deutschen Metall- und Elektroindustrie
und strebt noch im Oktober einen Abschluss an Für Anfang November
hat die IG Metall ansonsten bereits Warnstreiks angekündigt
In Sindelfingen beginnen am Dienstag die Tarifverhandlungen für
die baden-württembergische Metall- und Elektroindustrie
ddpdjn/jaw/mwo
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