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dpa
Gespräche zu Karstadt-Sanierungsplan ohne Ergebnis
Freitag 6. November 2009, 18:31 Uhr

 

Gespräche zu Karstadt-Sanierungsplan ohne Ergebnis
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Essen (dpa) - Wenige Tage vor dem Start der Arcandor-Gläubigerversammlungen sind die Gespräche über einen Sanierungsplan für die Warenhauskette Karstadt am Freitag in eine entscheidende Phase gekommen.

Bis zum Abend zeichnete sich nach Angaben aus Verhandlungskreisen aber zunächst noch kein Ergebnis ab. Die Beteiligten hatten sich zuvor optimistisch gezeigt, bis zum Samstag eine Einigung erzielen zu können. Die Gespräche zwischen Vertretern des Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg und der Arbeitnehmer sollen am Freitag bis in den späten Abend fortgesetzt werden.

Es sei noch eine Reihe
von Problemen zu klären, sagte ein Gewerkschaftssprecherin. Unter anderem ginge es darum, wie viele Karstadt-Filialen erhalten werden könnten. Am kommenden Dienstag beabsichtigt Görg, den Gläubigern in Essen einen Sanierungsplan für das Warenhausunternehmen vorzulegen und damit die Weichen für den Einstieg eines möglichen Investors zu stellen. Neben den Arbeitnehmern hat er auch andere Beteiligte wie Vermieter und Dienstleister aufgefordert, einen Sanierungsbeitrag zu leisten. Eine abschließende Einigung wurde auch mit den anderen Gruppen noch nicht erzielt.

Die Reihe der drei Gläubigerversammlungen wird am kommenden Montag zunächst von der Holdinggesellschaft Arcandor eröffnet. Am Dienstag und Mittwoch folgen die beiden wichtigsten Tochtergesellschaften Karstadt und Primondo. Für das Versandhaus Quelle, das zu Primondo gehört, hatte Görg bereits vor mehr als zwei Wochen das Aus verkündet, nachdem sich kein Investor gefunden hatte. Die Insolvenzverfahren für die Muttergesellschaft Arcandor und ihre Tochtergesellschaften waren am 1. September eröffnet worden.

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