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Berlin (dpa) - Die deutsche Industrie zeigt weitere Zeichen einer Erholung. Im September legten die Auftragseingänge bereits den siebten Monat in Folge zu, wie das Wirtschaftsministerium am Freitag in Berlin mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat lag der Zuwachs bei 0,9 Prozent. Zudem wurde der Zuwachs des Vormonats von 1,4 Prozent auf 2,1 Prozent nach oben revidiert. Auf Jahressicht fielen die Bestellungen zwar erneut um 13,1 Prozent, der Abwärtstrend verlangsamte sich aber deutlich. Wie schon im Vormonat kamen die Impulse aus dem Ausland. So legte die Auslandsnachfrage um 3,7 Prozent zu, während die Inlandsbestellungen
im Vergleich zum Vormonat um 2,3 Prozent zurückgingen. Im Inland kam es vor allem im Kraftwagen-Bereich zu einer kräftigen Korrektur (minus 10,0 Prozent). Die Gesamtaufträge legten im dritten Quartal um 8,9 Prozent zum Vorquartal zu.Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich (August/September gegenüber Juni/Juli) stieg der Auftragseingang erneut kräftig um 4,0 Prozent. Auch in dieser Betrachtung kamen die stärkeren Impulse aus dem Ausland. Im Zweimonatsvergleich (August/September) gingen die Aufträge auf Jahressicht um 16,3 Prozent zurück. Die Auftragseingänge hätten ihren Erholungsprozess im dritten Quartal fortgesetzt, kommentierte das Ministerium die Zahlen. Allerdings habe das Aufholtempo etwas nachgelassen, nicht zuletzt wegen der ausgelaufenen Abwrackprämie. Angesichts der lebhaften Auslandsnachfrage dürfte sich die Erholung der Industrieproduktion im Schlussquartal 2009 fortsetzen, erwartet das Ministerium.
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