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Hannover (aktiencheck.de AG) - Die Analystin der Nord LB, Dr. Martina Noß, rät nach wie vor zum Halten der Deutschen Post-Aktie (ISIN DE0005552004/ WKN 555200).
Die Deutsche Post habe ihre Zahlen für das dritte Quartal sowie für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2009 veröffentlicht. Demnach sei es zu einem Umsatzrückgang in Q3'2009 gg. VJ um 18,6% auf 11.237 Mio. Euro gekommen. Das EBIT habe sich in Q3'2009 um 75,8% auf 231 Mio. Euro verringert. Dieser überproportionale
Rückgang sei primär auf die im Vorjahr enthaltene Rückzahlung der EU-Beihilfe, Ergebnisbelastungen aus der Arcandor (Xetra: 627500 - Nachrichten) -Insolvenz und Restrukturierungsaufwendungen für das US-Expressgeschäft zurückzuführen. Die Arcandor-Insolvenz werde auch im Schlussquartal 2009 zu einer Belastung in zweistelliger Millionenhöhe führen.
Die Unternehmensführung berichte momentan nur von einer leichten Erholung bei den Sendungsmengen und warne ausdrücklich davor, zu schnell das Ende der Rezession auszurufen. Für das Gesamtjahr stelle das Management einen Rückgang des EBIT vor Einmaleffekten auf mindestens 1,35 Mrd. Euro in Aussicht und außerdem solle ein positives Konzernergebnis erwirtschaftet werden.
Die Weltwirtschaftskrise habe ihre Spuren bei der operativen Entwicklung der Deutschen Post AG hinterlassen. Bezüglich des Expressgeschäfts seien im Berichtszeitraum Fortschritte zu erkennen gewesen, welche sich in den kommenden Geschäftsjahren fortsetzen sollten. Die Zielvorgaben des Vorstandes würden die Analysten für gut erreichbar halten.
Die Analysten der Nord LB bleiben bei ihrer Halteempfehlung für die Deutsche Post (Xetra: 555200 - Nachrichten) -Aktie und erhöhen das Kursziel von 10,00 auf 12,50 Euro. (Analyse vom 06.11.2009) (06.11.2009/ac/a/d)
Analyse-Datum: 06.11.2009
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| Daten |
| Name |
Deutsche Post AG |
| WKN |
555200 |
| Branchen |
Banken |
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