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BERLIN (dpa-AFX) - Die Lokführergewerkschaft GDL hat vor negativen Folgen des geplanten Börsengangs der Deutschen Bahn gewarnt. "Die Gewinne werden privatisiert, die Verluste werden sozialisiert", sagte der neue GDL-Vorsitzende Claus Weselsky am Mittwoch bei der Generalversammlung der Gewerkschaft in Berlin. Die Zusage des Konzerns, den tariflichen Schutz vor Entlassungen bis 2023 zu verlängern, zeige, dass "offensichtlich erneut ein Arbeitsplatz-Abbau" im Zuge der Teilprivatisierung zu erwarten sei. Nach dem Ende der Sanierung wäre eine Verlängerung des Beschäftigungspakts sonst nicht nötig. Weselsky war am Dienstag als Nachfolger des langjährigen Vorsitzenden Manfred Schell an die GDL-Spitze gewählt worden./sam/hi/DP/edh
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