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New York (BoerseGo.de) - Der Goldpreis gab im bisherigen Verlauf am Mittwoch zwar leicht nach, aber notiert nahe dem 1-Wochenhoch vom Vortag bei 878 Dollar je Unze. Daraus wachsen unter den Experten die Hoffnungen, dass das zur Inflationsabsicherung dienende Edelmetall im Gleichklang mit der anhaltenden Rekordjagd des Ölpreises weiterhin im Gunst von Investoren stehen wird. Eine etwaige weitere Erholung würde eine Zunahme von Anteilsbeständen an StreetTracks, dem weltgrößten Exchange Traded Fund (ETF) auf Goldbarren indizieren. Daraus ergebe sich ein Hinweis, dass Investoren nach einem 4-Monatstief des Goldpreises ihr Geld wieder in das Edelmetall
fließen lassen.
Das an StreetTracks in Gold gehaltene Volumen legte von 580,45 Tonnen in der Vorwoche auf 584,44 Tonnen zu. Gleichzeitig hält sich das Volumen weiterhin deutlich unter dem Rekordniveau von Mitte März bei 663,83 Tonnen.
Ein Händler in Singapur macht darauf aufmerksam, dass sich der Goldpreis zur Zeit durch den Ölpreis gestützt sieht. Der Preis für Gold sei jedoch im Vergleich zu anderen Rohstoffen etwas schwach. "Ich glaube, dass die Oberseite im Bereich von 890-900 Dollar je Unze liegt. Ein Fall unter 870 Dollar würde vermutlich zu einer Fortsetzung der Korrektur auf 845 Dollar je Unze führen", heißt es weiter von dem Händler.
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