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(Im zweiten Absatz, dritter Satz wurde korrigiert: Stahlindustrie (statt Chemieindustrie). Das Magazin hat seine Angaben entsprechend berichtigt./he
Walter sprach sich für steigende Leitzinsen aus, wenn die Lohnabschlüsse in Deutschland weiter "unsinnig" hoch bleiben. "Mir scheint, die Bürger verstehen nicht, in welch ernster Lage wir uns befinden", sagte Walter. Als negatives Beispiel nannte der Ökonom den Tarifabschluss in der Stahlindustrie, der bei 5,2 Prozent lag. "Weiteres Ungemach droht, wenn im Herbst in der Metallindustrie verhandelt wird." Die Abschlüsse dürften sich nur am Produktivitätswachstum orientieren. Einen Inflationsausgleich dürfe es nicht geben, da die gegenwärtige Inflation ein exogener Schock sei./he/jha/
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