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NEW YORK (dpa-AFX) - An den New Yorker Börsen rechnen Experten am Dienstag nach dem massiven Einbruch zu Beginn der Woche vorerst nicht mit einer Kurserholung. Ein Blick auf den vorbörslichen Handel lässt beim Leitindex Dow Jones Industrial weiter einen Wert unter der Marke von 10.000 Punkten erwarten. Die Krise an den Finanzmärkten und die Sorge vor einem weiteren Abrutschen der Konjunktur ließ den Dow Jones (Nachrichten) am Montag unter die Marke von 10.000 Punkten rutschten und damit auf dem tiefsten Stand seit vier Jahren.
Erneut dürften die Finanzwerte die größte Aufmerksamkeit
der Anleger auf sich ziehen. Am Vormittag hatten Marktgerüchte über Liquiditätsengpässe bei führenden britischen Banken die Aktien des Branche an den europäischen Börsen teilweise massiv belastet. Die nervöse Stimmung der Investoren könnten auch auf die US-Börsen übergreifen und hier ebenfalls für Kursverluste bei den US-Bankwerten wie Citigroup (NYSE: C - Nachrichten) <C.NYS> , Goldman Sachs (NYSE: GS - Nachrichten) <GS.NYS> oder Wachovia <WB.NYS> sorgen, hieß es von Händlern. Allerdings erwägt die Notenbank Fed laut US-Medien weitere Hilfsmaßnahmen für die angeschlagenen Finanzmärkten. Das könnte nach Einschätzung von Experten wieder etwas Ruhe an die Aktienmärkte bringen.Besonderes Augenmerk dürften aber den Aktien der Bank of America (NYSE: IKJ - Nachrichten) gelten. Der Finanzkonzern hatte am Vortag nach Börsenschluss einen schweren Gewinneinbruch und eine massive Kapitalspritze gemeldet. Der Überschuss fiel im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um mehr als zwei Drittel auf 1,18 Milliarden Dollar. Über die Ausgabe neuer Aktien sollen rund zehn Milliarden Dollar (7,4 Mrd Euro) in die Kasse kommen. Neben den Finanzwerten sorgte auch der Technologiekonzern Advanced Micro Devices (AMD (NYSE: AMD - Nachrichten) ) für Schlagzeilen. Im vorbörslichen Handel legten die Papiere zuletzt massiv zu, nachdem AMD die Ausgliederung der Chipproduktion aus dem Konzernverbund angekündigt hatte. Auch die Aktien des Autobauers Ford Motor <F.NYS> dürften im Handelsverlauf das Interesse der Anleger auf sich ziehen. Die Rating-Agentur Fitch senkte das Langfrist-Rating für Ford deutlich nach unten. Marktbeobachter kommentierten die neue Einstufung für den Autobauer umgehend mit "Junk-Bond". Außerdem setzte Fitch den Ausblick auf die künftigen Geschäfte auf "Negativ". Das amerikanische Biotechnologie-Unternehmen Genentech meldete den Abschluss einer Testphase für ein neues Medikament gegen Leukämie. Das Mittel "Rituxan" habe die Phase-3-Studie erfolgreich abgeschlossen. Damit ist das Unternehmen nach einer teuren Entwicklungsphase der Vermarktung des neuen Medikamentes einen Schritt näher gekommen. Schließlich dürften die Anleger auch die Aktien des Aluminiumkonzerns Alcoa <AA.NYS> nach seiner zeitweise steilen Talfahrt am Vortag weiter im Blick behalten. Das Unternehmen wird an diesem Abend nach Börsenschluss mit der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen die Berichtssaison in den Vereinigten Staaten einläuten./jkr/ck
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