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Pleitewelle bei US-Banken ebbt nicht ab
Samstag 7. November 2009, 10:29 Uhr

Pleitewelle bei US-Banken ebbt nicht ab
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New York (dpa) - Die Pleitewelle bei US-Banken ebbt nicht ab. Am diesem Freitag berichtete die staatliche Einlagensicherung FDIC (Federal Deposit Insurance Corporation) im Internet von der Schließung von fünf Regionalbanken in mehreren Bundesstaaten.

Bis jetzt mussten in diesem Jahr in Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise 120 Banken aufgeben. Im vergangenen Jahr ging 25 Banken pleite, 2007 waren es nur drei, schrieb das «Wall Street Journal».

Die United Commercial Bank in San Francisco mit Gesamtaktiva in Höhe von 11,2 Milliarden Dollar (rund 7,5 Milliarden Euro) war die größte Bankeninsolvenz
an diesem Freitag. Die anderen betroffenen Geldinstitute waren wesentlich kleiner. Ein Ende des Bankensterbens ist nicht abzusehen.

Im laufenden Jahr ist die Zahl der Bankenpleiten in Amerika so hoch wie seit 1992 nicht mehr, als zum Ende der schweren Krise der US-Sparkassen 181 Häuser in einem Jahr dichtmachen mussten. Während der gesamten jahrelangen Turbulenzen kamen damals Schätzungen zufolge sogar weit mehr als 2000 Sparkassen und Banken unter die Räder.

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