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Wiesbaden (ddp) Die deutschen Amtsgerichte haben im Mai 12 023
Insolvenzen verzeichnet und damit weniger als im Vorjahresmonat.
Vergleichbar seien die Zahlen jedoch nicht, da Nordrhein-Westfalen
die Werte von 2007 nicht periodengerecht gemeldet habe, betonte das
Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden. Anhand der Ergebnisse
aus den übrigen Bundesländern sei von einem Rückgang der Insolvenzen
um 14,1 Prozent auszugehen.
Der Abbau ist nach Angaben des Bundesamtes vor allem auf die
verringerten Verbraucherinsolvenzen zurückzuführen Diese gingen um
15,3 Prozent auf 7462 Privatinsolvenzen zurück.
Die Zahl der
Firmenpleiten reduzierte sich hingegen nur um 10,9 Prozent auf 2317.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger
bezifferten die Gerichte für Mai auf 2,6 Milliarden Euro Damit lagen
die offenen Forderungen genauso hoch wie im Mai des Vorjahres.
Von Januar bis Mai wurden 12 245 Insolvenzen von Unternehmen und
40 366 Insolvenzen von Verbrauchern gemeldet Insgesamt registrierten
die Gerichte 64 464 Insolvenzen, das waren 9,7 Prozent weniger als im
Vorjahreszeitraum. In die Veränderungsraten wurde Nordrhein-Westfalen
nicht einbezogen.
(ddp)
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