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Nürnberg/Weimar/Hannover (ddp) Auch bei den Tarifverhandlungen
für die Metall- und Elektroindustrie in Bayern, Thüringen und
Niedersachsen hat es in der ersten Runde keine Annäherung gegeben
Bei den Gesprächen für die 750 000 Beschäftigten der Branche in
Bayern legten die Arbeitgeber am Mittwoch in Nürnberg kein Angebot
vor Auch in Weimar und Hannover blieb eine Offerte für die 80 000
thüringischen beziehungsweise 75 000 niedersächsischen Beschäftigten
aus In beiden Bezirken forderte die IG Metall die Arbeitgeber zur
Vorlage eines Angebotes auf Die IG Metall verlangt für
die
Beschäftigten acht Prozent mehr Geld, was die Arbeitgeber als zu hoch
zurückwiesen.
Für Niedersachsen sollen die Verhandlungen am 23 Oktober in
Hannover fortgesetzt werden, für Thüringen am 28 Oktober in Weimar
In Bayern geht es am 27 Oktober in München weiter Die bundesweit
erste Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie war am
vergangenen Donnerstag in Darmstadt für die sogenannte Mittelgruppe
mit Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ohne Einigung vertagt
worden. Danach fanden Auftaktrunden in Norddeutschland und
Baden-Württemberg statt - allerdings ebenfalls ohne Annäherung.
ddpdjn/rab/mwo
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