|
Berlin (ddp.djn). Das Unfallrisiko am Arbeitsplatz ist im
vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Wie die Deutsche gesetzliche
Unfallversicherung (DGUV) am Dienstag in Berlin mitteilte, gab es
26,8 Unfälle pro 1000 Vollzeitarbeitnehmer und damit 0,2 weniger als
ein Jahr zuvor. Da jedoch durch die gute Konjunktur die Zahl der
Beschäftigen gestiegen sei, habe sich insgesamt auch die Anzahl der
Arbeitsunfälle um 1,2 Prozent auf knapp 960 000 erhöht.
Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle sank den Angaben zufolge
hingegen deutlich um 90 auf 621. Auf dem Weg (WEGE3.SA - Nachrichten)
zur Arbeit starben 535
Menschen, 31 weniger als ein Jahr zuvor. Auch die Zahl der Menschen,
die nach einem Arbeitsunfall erstmals eine Rente bezogen, ging um
1500 Fälle auf 17 000 zurück. Wegen eines Unfalls auf dem Weg zur
Arbeit erhielten im vergangenen Jahr knapp 6200 Menschen erstmals
eine Rente und damit rund 1000 weniger als noch 2006.
Zugenommen habe allerdings die Zahl der Berufskrankheiten, hieß es
weiter. Bei 23 600 von 61 000 Beschäftigten, die eine Berufskrankheit
gemeldet hätten, habe sich der Verdacht bestätigt. Im Vorjahr habe
dies auf 600 Menschen weniger zugetroffen.
Auch der Schulbesuch sei 2007 sicherer geworden, sagte
DGUV-Hauptgeschäftsführer Joachim Breuer. Vor allem die Zahl der
schweren Unfälle in Schulen, Universitäten und Kindertagesstätten
sowie auf dem Weg dorthin sei deutlich zurückgegangen. Insgesamt
registrierten die Versicherungsträger der öffentlichen Hand 1,3
Millionen dort meldepflichtige Unfälle, 1,1 Prozent weniger als im
Vorjahr. Die Unfallquote lag damit bei 73,3 Unfällen pro 1000
Schüler, 0,3 Unfälle weniger als ein Jahr zuvor. In Folge von
Unfällen starben 62 Menschen.
ddp.djn/toh/rab
| |
|