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Wien (aktiencheck.de AG) - Christian Hinterwallner, Analyst der Raiffeisen Centrobank, empfiehlt die Aktie von BMW (ISIN DE0005190003/ WKN 519000) zu halten. Die Bayerische Motorenwerke AG (BMW) sei einer der renommiertesten Automobil- und Motorradhersteller der Welt. Der Konzern könne zwar in Sachen Stückzahlen mit den ganz Großen der Branche nicht mithalten, was aber in erster Linie an der selbst gewählten Konzentration auf das automobile Premium-Segment (d. h. imageträchtige, luxuriöse Fahrzeuge)
liege. 2007 seien erstmals in der Firmengeschichte über 1,5 Millionen Automobile der Marken BMW, Rolls-Royce und Mini verkauft worden.Der Umsatz des ersten Quartals sei gegenüber dem Vorjahresquartal um 11,2% auf EUR 13,29 Mrd. gesteigert worden und habe damit über den Analystenerwartungen von EUR 12,57 Mrd. gelegen. Per 31.03.2008 seien die liquiden Mittel verglichen zum Vorjahreszeitpunkt von EUR 1,25 Mrd. auf EUR 3,46 Mrd. gestiegen. Die Prognose für das Gesamtjahr 2008 (bereinigtes Ergebnis vor Steuern über dem Vorjahreswert von EUR 3,78 Mrd.) sei bestätigt worden. Die Fahrzeugauslieferungen seien im ersten Quartal um 5,6% gestiegen. Der Gewinn vor Steuern (-24,8% auf EUR 641 Mio.) und der Nettogewinn (-17% auf EUR 487 Mio.) des ersten Quartals hätten unter den Konsensusschätzungen gelegen. Die Umsatzrendite des BMW-Konzerns sei im Quartalsvergleich von 7,6% auf 6,2% und im Automobilgeschäft von 5,8% auf 5,1% gefallen. In den USA hätten fallende Restwerte für Leasingrückläufer BMW veranlasst, für das Gesamtjahr eine Risikovorsorge in Höhe von EUR 236 Mio. gleich im ersten Quartal zu bilden (Wert der Autos im Leasing-Portfolio verringere sich und belaste direkt die GuV). Die USA (rund 20%) seien knapp vor Deutschland (ca. 18,5%) der größte Absatzmarkt der BMW Group. Deshalb würden die USD-Schwäche, Konjunkturflaute und zurückgehende Konsumlaune jenseits des Atlantiks den Münchener Autobauer umso mehr treffen. Obwohl BMW für das US-Finanzdienstleistungsgeschäft (Leasing) aufgrund fallender Gebrauchtwagenpreise bereits eine Rückstellung im ersten Quartal gebildet habe, würden angesichts der kritischen Marktsituation weitere gewinnschmälernde Anpassungen in dreistelliger Millionenhöhe drohen. Rohstoffseitig rechne das BMW-Management heuer mit zwölf Prozent höheren Belastungen (EUR 323 Mio.) als 2007. Eine Unterstützung biete die günstige Bewertung. Die Analysten der Raiffeisen Centrobank raten die Aktie von BMW zu halten. (Analyse vom 07.07.2008) (07.07.2008/ac/a/d) Analyse-Datum: 07.07.2008
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| Daten |
| Name |
Bayerische Motoren Werke AG (BMW) St. |
| WKN |
519000 |
| Branchen |
Automobile |
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