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Ministerium: Staat profitiert nicht von Preisexplosion beim Sprit
Montag 12. Mai 2008, 08:51 Uhr

 

BERLIN (dpa-AFX) - Das Bundesfinanzministerium hat in der Diskussion über Energiesteuersenkungen wegen der hohen Spritkosten den Vorwurf zurückgewiesen, dass der Staat an der Preisexplosion verdiene. "Ein hoher Preis regt aber dazu an, weniger Kraftstoff zu verbrauchen", teilte ein Ministeriumssprecher am Sonntag mit. Wenn weniger verbraucht werde, "sinken auch die Einnahmen des Staates aus der Energiesteuer".

Der Steueranteil am Spritpreis sei seit Einführung der Ökologischen Steuerreform prozentual zurückgegangen. "Bei Diesel sank er von 1999 bis 2006 von 72 auf 54 Prozent." Seitdem mache der steigende Rohölpreis einen immer größeren Anteil an den Tankstellenpreisen aus, hieß es in der Mitteilung. Der Sprecher verwies auch darauf, dass Einnahmen aus der Ökosteuer der Rentenkasse zugutekommen./sü/DP/zb

 


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