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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutsche Chemieindustrie stellt sich trotz eines guten Jahresstarts weiterhin auf eine Wachstumsabschwächung ein und bekräftigt ihre Produktionsprognose für 2008. "Die deutschen Chemieunternehmen sind gut in das Jahr gestartet", sagte der Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Ulrich Lehner, am Dienstag laut Mitteilung. Für 2008 sei mit einem "passablen Wachstum" der Produktion zu rechnen, allerdings nicht mehr mit der Dynamik der letzten vier Jahre. Der starke Euro, die immer neuen Rekordstände beim Ölpreis und die schwache US-Wirtschaft dürften das Geschäft dämpfen. Der Boom in Asien werde nur zum
Teil für einen Ausgleich sorgen. Mit einem weiterhin zu erwartenden Produktionsplus von 2,5 Prozent im laufenden Jahr liege die Branche im langfristigen Trend.
BESCHÄFTIGUNG NAHEZU STABIL Das Geschäft sei sowohl im In- als auch im Ausland erfreulich gut gelaufen. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Nachfrage aus dem Ausland um 5,0 Prozent und aus dem Inland (London: INL.L - Nachrichten) um 6,0 Prozent. Die Produktion kletterte im ersten Quartal binnen Jahresfrist um 2,3 Prozent und erhöhte sich zum Vorquartal um 1,6 Prozent. Auch die Chemikalienpreise setzten im Zuge hoher Energie- und Rohstoffkosten weiter zu und kletterten zum Vorquartal um 1,8 Prozent und im Jahresvergleich um 3,4 Prozent. Hauptgrund für den steigenden Absatz der Branche im Inland sei die kräftige Nachfrage der Industrie nach Chemikalien gewesen. Der Export habe vor allem von der guten Konjunktur in Europa profitiert. Aber auch in den Schwellenländern Südostasiens und Lateinamerikas habe man verstärkt Chemikalien aus deutscher Produktion geordert. Trotz zahlreicher Erweiterungsinvestitionen seien die Produktionskapazitäten der Unternehmen mit rund 88 Prozent gut ausgelastet. Die Zahl der Beschäftigten blieb bei einem Rückgang um 0,4 Prozent auf 434.000 nahezu stabil./jha/bf
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