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Berlin (ddp-lbg) Die Fusion der AOK Brandenburg und der AOK
Berlin ist unter Dach und Fach. «Alle wichtigen Punkte sind geklärt»,
sagte Volker Hansen der «Berliner Zeitung» (Montagausgabe). Hansen
sitzt in der Selbstverwaltung der AOK Brandenburg und ist
Aufsichtsratsmitglied des AOK Bundesverbandes. Die neue Kasse soll
ihren Hauptsitz in Potsdam haben und vom bisherigen Vorstandschef der
AOK Brandenburg, Frank Michalak, geführt werden. Seine
Stellvertreterin werde Gerlinde König, bislang Beauftragte des
Vorstandes der AOK Berlin.
Am 29 Juni müssen die Verwaltungsräte der Fusion noch offiziell
zustimmen. Offen ist der Name
der neuen Kasse. Eine Agentur erarbeite
derzeit Vorschläge, sagte Hansen. Als Formsache bezeichnete der
Aufsichtsrat die Zustimmung der beiden Landesregierungen in Berlin
und Brandenburg zu der Fusion. Eine Entscheidung werde bis Mitte
September, also noch vor den Wahlen in Brandenburg, erwartet. Läuft
alles wie geplant, startet die neue Kasse zum 1. Januar 2010.
Stellenstreichungen werde es in geringem Umfang geben «Ich glaube
nicht, dass wir viel Personal abbauen können oder wollen», sagte
Hansen. Überflüssig würden vor allem Arbeitsplätze auf der Ebene der
Abteilungsleiter. Auch zu Arbeitsplatzverlagerungen zwischen den
Standorten soll es kaum kommen. «95 Prozent der Mitarbeiter bleiben,
wo sie sind», sagte Hansen. Neben dem neuen Hauptsitz in Potsdam mit
20 bis 30 Mitarbeitern halte man an den Standorten in Berlin und
Brandenburg fest.
Durch die Fusion soll die ärztliche Versorgung der Versicherten in
Brandenburg gestärkt werden «Berlin hat eine ärztliche
Überversorgung, Brandenburg eine Unterversorgung», sagte Hansen.
Insbesondere Ärzte mit Sitz an der Grenze der Hauptstadt sollen sich
um die medizinische Betreuung der Brandenburger kümmern.
(ddp)
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