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Matschie: Rot-Rot in Thüringen stört Steinmeiers Pläne im Bund nicht
Montag 15. Juni 2009, 05:40 Uhr

 

Leipzig (ddp-lth) Thüringens SPD-Spitzenkandidat, Christoph Matschie, hält Platz eins für seine Partei bei der bevorstehenden Landtagswahl nach dem Verlauf des SPD-Sonderparteitages für möglich. In der «Leipziger Volkszeitung» (Montagausgabe) äußerte er zugleich die Auffassung, dass eine mögliche rot-rote Koalition in Thüringen die Strategie des SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier, der im Bund ein rot-rot-grünes Bündnis ausschließt, nicht stört.

«Die SPD in Thüringen kämpft um Platz eins in Thüringen Das ist machbar und es wird die SPD im Bund beflügeln», sagte Matschie. Dafür gebe es nach den Kommunalwahlen und mit
dem Rückenwind durch Steinmeier gute Chancen. «Die Wahl eines linken Ministerpräsidenten mit unserer Hilfe haben wir definitiv ausgeschlossen. Alles andere wird im Licht des Wahlergebnisses entschieden», stellte Matschie mit Blick auf Thüringen klar.

«Die SPD ist sehr geschlossen Das war sie auch schon in den letzten Wochen. CDU/CSU und FDP bieten zu uns das krasse Gegenbild. Das wird auch unsere Stärke im Wahlkampf ausmachen", sagte Matschie.

(ddp)

 

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