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Euro erreicht neuen Rekordstand über 1,60 Dollar von AFP
Dienstag 15. Juli 2008, 14:07 Uhr

 

Euro erreicht neuen Rekordstand über 1,60 Dollar
Der Euro hat einen neuen Rekordstand erreicht: Die europäische Gemeinschaftwährung kostete 1,6038 Dollar und damit so viel wie nie zuvor. Zuvor hatte der Euro erstmals seit April wieder die Marke von 1,60 Dollar überschritten. Damals hatte er einen Höchststand von 1,6019 Dollar erreicht. Auch der Preis für Erdöl näherte sich wieder seinem bisherigen Höchststand.

Als Grund nannten Börsenhändler die wachsende Sorge um die US-Wirtschaft und ihren Finanzmarkt-Sektor. Heute will der Chef der US-Notenbank Fed, Ben Bernanke, vor dem Kongress in Washington einen Ausblick auf die US-Wirtschaft
geben. In den vergangenen Tagen waren aufgrund der anhaltenden Immobilienkrise in den USA die zwei bedeutenden Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac (NYSE: FRE - Nachrichten) unter Druck geraten.

Viele Anleger flüchten aufgrund der schwächelnden US-Wirtschaft in den Euro. Während der steigende Ölpreis Heizen und Autofahren in Deutschland weiter verteuern dürfte, kann der hohe Euro-Kurs deutschen Verbrauchern aber auch nützen. So werden etwa Reisen in die USA und andere Länder des Dollar-Raums billiger. Zugleich drohen hohe Euro-Kurse die deutsche Wirtschaft zu belasten, da sie Exporte ins Nicht-Euro-Ausland verteuern.

 


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