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AFP Euro erstmals seit April wieder bei 1,60 Dollar
von AFP
Dienstag 15. Juli 2008, 14:07 Uhr
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Der Euro hat erstmals seit April wieder die Marke von 1,60 Dollar erreicht. Er kostete in London zwischenzeitlich 1,6009 Dollar. Als Grund nannten Börsenhändler die wachsende Sorge um die US-Wirtschaft und ihren Finanzmarkt-Sektor. Die europäische Gemeinschaftswährung hatte erstmals im April die 1,60-Dollar-Marke übersprungen und bei 1,6019 Dollar einen neuen historischen Höchststand erreicht.
Aufgrund der schwächelnden US-Wirtschaft flüchten viele Anleger in den Euro. Während der steigende Ölpreis Heizen und Autofahren in Deutschland weiter verteuern dürfte, kann der hohe Euro-Kurs
deutschen Verbraucher teils nützen. So werden etwa Reisen in die USA und andere Länder des Dollar-Raums billiger. Zugleich drohen hohe Euro-Kurse die deutsche Wirtschaft zu belasten, da sie Exporte ins Nicht-Euro-Ausland verteuern.
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