|
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Marco Günther, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie von BASF (ISIN DE0005151005/ WKN 515100) weiterhin mit "verkaufen" ein.
Gemessen am Umsatz (2008: 62,3 Mrd. EUR) zähle BASF zu den weltweit führenden Universalchemieunternehmen. Der Konzern sei auf eine Verbundstrategie ausgerichtet, um Kostenvorteile einer vernetzten (internationalen) Chemieproduktion zu nutzen. Unternehmensziel sei es u. a., die konjunkturrobusten Arbeitsgebiete auszubauen,
um die Ertragskraft und -qualität zu erhöhen. Dazu würden gezielt Akquisitionen vorgenommen.
Kernarbeitsgebiete seien: Chemikalien, Kunststoffe, Veredlungsprodukte, Pflanzenschutz und Öl und Gas. Chemikalien würden das umsatzstärkste Segment darstellen. BASF sei international orientiert und verstärke insbesondere seine Präsenz im wachstumsstarken asiatischen Raum (Eigenkapitalquote 2009: ca. 34%).
Nach dem von der konjunkturellen Entwicklung überschatteten zweiten Quartal könne der Branchenriese BASF verbesserte Zahlen für Juli bis September vorweisen. Gleichwohl werde das Erlös- und Ertragsniveau des Vorjahres deutlich unterboten. Neben der ungewissen Prognose für die mittlere Frist habe sich die Bewertung der BASF-Aktie im Sektorvergleich zuletzt deutlich erhöht (Kurs-Buchwert-Verhältnis: 2,1).
Vor diesem Hintergrund belassen die Analysten der Hamburger Sparkasse die BASF-Aktie auf "verkaufen". (Analyse vom 15.10.2009) (15.10.2009/ac/a/d)
Analyse-Datum: 15.10.2009
Weitere Analystenmeinungen zu diesem Titel
| Daten |
| Name |
BASF |
| WKN |
515100 |
| Branchen |
Rohstoffförderung (Öl / Gas) |
|