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ATHEN (dpa-AFX) - Der Einstieg der Deutschen Telekom (Xetra: 555750 - Nachrichten) beim griechischen Telefonkonzern OTE hat am Freitag zu einer ungewöhnlich scharfen Debatte im griechischen Parlament geführt. Der Chef der stärksten Oppositionspartei, der Panhellenischen Sozialistischen Bewegung (Pasok), Giorgos Papandreou, warf der konservativen Regierung vor, die nationale Telekom zu "enthellenisieren." "Sie haben für ein Linsengericht nationale Kraft verkauft", sagte Papandreou im Parlament von Athen. Premierminister Kostas Karamanlis
antwortete, die Opposition agiere populistisch. "Ich fürchte, Ihr Populismus schadet dem Lande enorm", sagte er.
Sozialistenchef Giorgos Papandreou hatte bereits vergangenen Woche angekündigt, bei einem möglichen Wahlsieg werde seine Partei den Verkauf wieder rückgängig machen. "Das ist Unsinn", antwortete am Freitag Premierminister Karamanlis. Dafür gebe es kein Geld und solche Art von Geschäften würden nicht rückgängig gemacht. OTE (Stuttgart: 903465 - Nachrichten) ist Griechenlands größter Telefonkonzern mit Töchtern unter anderem in Rumänien, Serbien und Albanien. 2007 erzielte OTE einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro und erwirtschaftete einen Gewinn von 663 Millionen Euro./tt/DP/sc
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